Freitag, 30. August 2013

Serienkritik: American Horror Story


Nach dem positiven Feedback der letzten Serienkritik, darf ich heute auf eine neue Serien hinweisen, die gar nicht so neu ist. Und damit geht es heute um American Horror Story. 
Die erste Staffel ist bereits auf DVD erschienen und wurde im frei empfangbaren  Fernsehen  (sixx) ab dem 7. März 2013 ausgestrahlt. Der Pay TV Sender FOX zeigt die 3. Staffel ab November und wiederholt in regelmäßigen Abständen die Staffeln 1 und 2. 

American Horror Story ist aus dem Jahre 2011 und die erste Staffel beinhaltet 12 Folgen a 40 - 45 Minuten und ist mit FSK 16 bzw. FSK 18 dem Name nach sehr düster. 

Die Geschichte beginnt mit einem Umzug der Familie Harmon aufgrund eines Ehebruchs des Mannes in ein neues Haus. Der Mann ist Psychologe und möchte seine Tätigkeit natürlich auch weiterhin ausüben. Die Familie steckt aber in finanziellen Nöten, weswegen sie eine Bleibe suchen, in der Wohnung und Arbeit gleichermaßen ausgeübt werden können. Die Harmons finden ein Haus, sind aber überrascht, wie günstig sie dieses kaufen können. Daus Haus in Los Angeles hat eine ganz eigene Geschichte und wird als sogenanntes „ Haunted House“ der Grundstein für diese Serie, die sich im Horror Gerne ansiedelt. Diesen Aspekt finde ich persönlich sehr lobenswert, denn eine wirkliche Horrorserie kannte ich bis dato nicht wirklich. Das Genre ist auch eher auf Kinofilme zugeschnitten, ähnlich wie das Zombie Genre. Hier sei als wirklich gelungene Serie „The Walking Dead“ genannt. 
Auch bei American Horror Story werden die positiven Elemente eines Serienformates besonders deutlich. Charaktere entwickeln sich, eine Geschichte bekommt ungeahnte Wendungen und der Faktor Zeit spielt auch hier eine übergeordnete Rolle. 
Wir sehen bei dieser Serie die intelligente Kombination aus der Geschichte des Hauses mit mysteriösen Moden, die bis in die Gegenwart reichen und auch irgendwie in Verbind zueinander stehen. Jedoch möchte ich auch hier nichts Spoilern. Allein der Intro verknüpft schaurige Bilder mit mysteriöser Musik und kann bei Youtube gerne angeschaut werden. 
Nur so viel sei noch gesagt:  Die erste Staffel ist in sich abgeschlossen und abgerundet. Die zweite Staffel wird sich mit einer komplett neuen Familie beschäftigen, die Grundsituation ist aber annähernd die Gleiche. 

Wer Horror liebt, der fern ab von Blutorgien und stumpfen Dialogen liegt, wird diese Serie zu schätzen wissen. Wer ein Pendant zu The Walking Dead sucht, ist hier auch gut aufgehoben. 

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