Mittwoch, 20. August 2014

Wahlkampftagebuch: 10. Teil: Flyer verteilen mit Jan Löffler. Mit Kerstin Nicolaus den Staatsminister Frank Kupfer empfangen.

Am heutigen Mittwoch startet ich zur selben Zeit wie gestern früh, jedoch hatte ich ein anderes Ziel. Meine ganz persönliche Sachsentour führte mich heute nach Werdau. Es standen gleich mehrere Punkte auf dem Programm: Zum einen mussten zahlreiche Dinge im Büro geklärt werden und zum anderen wurde der Sachsenbrief samt Kurzwahlprogramm und Kandidatenflyer von Jan Löffler verteilt. Das Ziel unserer Verteilaktion war heute Langenhessen. Ein kleines Örtchen zwischen Werdau und Crimmitschau und dabei recht zentral im Wahlkreis von Jan Löffler gelegen. Der ländliche Raum und gleichzeitig die Nähe zu einer größeren Stadt machen den unverwechselbaren Charme von Langenhessen aus. Reges Dorfleben, eine Dorfkneipe und wirklich wunderschöne Häuser hatten am heutigen Vormittag meine Aufmerksamkeit. Es tut sich was auf dem Land, dachte ich und sah mir die Briefkästen für unser „CDU Wohlfühlpaket“ ganz genau an. Restaurierte ältere Häuser und wunderschöne Einfamilienhäuser, teilweise gar Villen sind nicht alltäglich und verschönerten den Spaziergang durch das Dorf. Es war ein langer Weg, denn irgendjemand nahm bei der Gründung des Dorfes den Namen wohl sehr genau - lang eben. Vereinzelte Leute hatten auch an diesem Vormittag einige Fragen an uns und an den Kandidaten. Denn anders als die meisten anderen Parteien befestigt Jan Löffler nicht nur die Plakate selbst, sondern hilft auch bei Flyer verteilen tatkräftig mit. Nicht nur im parlamentarischen Betrieb ist Jan aktiv dabei. 



Den restlichen Tag verbrachte ich dann mit Bürgeranfragen, die uns im Büro erreichten. neue Flyerpakete zusammenbauen und den üblichen Koordinierungsaufgaben, die jeder kennt und von immenser Bedeutung sind. Ein Garant und Eckpfeiler für einen reibungslosen Ablauf im Büro und im gesamten Wahlkampf. 




Die freie Zeit zwischen den Terminen hielt sich heute demnach auch in Grenzen. Ich beschwere mich nicht, ganz im Gegenteil. Man merkt nur, dass jetzt die heißeste Phase im Wahlkampf beginnt. Die letzten beiden Wochen sind die wichtigsten. Das Wahlverhalten verändert sich in einem starken Umfang. In den zurückliegenden Jahren nahm der Anteil der Stammwähler, also Menschen, die immer eine Partei wählen, spürbar ab. Das Wahlverhalten ist offener geworden. Diese Tatsache stellt Politiker vor andere Herausforderungen. Es wird immer wichtiger für seine eigene gute Politik zu werben und sie zu erklären. Kontinuierliche Arbeit beschränkt sich dabei natürlich nicht auf Wahlkämpfe sondern auf Legislaturperioden. Hier wird der arbeitssame Abgeordnete die Grundlagen für seinen Wahlerfolg legen. In Sitzungen und Ausschüssen legt er das Fundament für die Weichenstellungen vor Ort. War ein Abgeordneter hier aktiv, so kann er konkrete Ziele im Wahlkampf nennen und Erfolge aus seiner Politik ernten. War das nicht der Fall, so kann auch der größte und schönste Wahlkampf das Ergebnis nicht retten. Es zählen Erfolge und konkrete Politik vor Ort und in der Regierung. Leistungsgerechtigkeit im besten Sinne des Wortes. Leistung zeigt die Sächsische Union. Von konkreter Politik für den ländlichen Raum, für die Städte und für Sachsen im allgemeinen können die Direktkandidaten profitieren. Völlig berechtigt, denn sie tragen maßgeblich die Regierungspolitik mit. 



Apropos Bürgernähe und Erfolge vor Ort. Der zweite Teil meines Tages brachte mich nach Schönfels. Die Burg Schönfels gilt als Wahrzeichen von der Gemeinde Lichtentanne. Die romantische Burganlage und die Lage inmitten von Bäumen, Wiesen und Sträuchern machen die Burg zu einem Magnet der Ruhe und Gelassenheit. Kontrastprogramm zu Kerstin Nicolaus also. Die Abgeordnete kennt kaum Freizeit. Immer aktiv vor Ort und für ihren Wahlkreis. Heute war die Landtagsabgeordnete mit dem Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer auf der Burg Schönfels. Herr Kupfer verkörpert einen ebenso großen Gestaltungswillen wie Kerstin Nicolaus. Er setzt sich für Denkmalpflege ein und sieht einen Wert in Denkmälern, alten Schlössern und Gemäuern und in dem Erhalt der Umwelt. Werte, die für die meisten Sachsen wichtig sind. Eine saubere Umwelt und eine Pflege der Denkmäler stehen für Nachhaltigkeit und Heimatverbundenheit. All dies gelingt Frank Kupfer in seinem Ministerium mit den Mitarbeitern vorzüglich. 



Aktion und Tatendrang der Abgeordneten trafen also auf Ruhe und Entspannung der Burg. Der Grund des Besuches von Frank Kupfer war die aufwendige Instandhaltung des Burgmuseums und der gesamten Burganlage durch Fördermittel des Freistaates Sachsens sowie der Europäischen Union. Die Burg hat sich prächtig entwickelt, die Gelder bedarfsgerecht eingesetzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Kerstin Nicolaus zeigt sich erfreut über die vielen Besucher, die jedes Jahr die Burg besuchen. Tourismus ist auch ein wirtschaftlicher Aspekt. Dabei pflegen die Schönfelser und andere die Burg auch selbst. Der Heimatverein und Förderverein erlebte in den letzten Monaten einen Anstieg der Unterstützer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, sah am heutigen Abend auch der Staatsminister. 



Was bleibt vom Tag ? 

  1. Ein langer Fußmarsch durch ein bezauberndes kleines Dorf mit vielen schönen Häusern und Grünflächen.
  2. Aufgaben im Büro, die Kraft, Zuversicht und Planungssicherheit für die heißeste Phase des Wahlkampfes liefern.
  3. Eine Abgeordnete, die Politik ganz nah vor Ort bringt und dessen Leistungen im Wahlkreis von vielen Touristen und Sachsen bewundert und besichtigt werden können. 
  4. Gelebte Heimatverbundenheit und Authentizität als wichtigstes Fundament für einen erfolgreichen Wahlkampf.
  5. Sowie zum Abschluss eine Empfehlung die Burg Schönfels zu besichtigen und zum baldigen Burgfest eine ausgelassene Stimmung in tollem Ambiente erleben.  


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