Donnerstag, 21. August 2014

Wahlkampftagebuch: 11. Teil: Hoher Besuch in Zwickau

Dieser Donnerstag ist ein besonderer Tag. 
Kein Wahlkampf und folglich auch kein Wahlkampfshirt. Kein Flyern. Kein Bürgergespräch. 

Grund für diesen wahlkampffreien Tag ist ein äußerst erfreulicher. Volker Kauder besuchte Zwickau im Rahmen seines Vortrages im Amedia Hotel Zwickau. Der Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion sprach über das Thema „Christ und Politik.“ Der Bundestagsabgeordnete Carsten Körber freute sich sehr über den Besuch des gebürtigen Schwaben. Die Beziehung zwischen Kauder und Zwickau konnte dabei gleich mehrfach festgestellt werden. Die Wiege des Automobilbaus ist Zwickau. Einige Vorgänger von Kauders Dienstwagen kamen aus Zwickau. Bei uns sind Namen wie AUDI und August Horch noch heute stets präsent, nicht zuletzt durch das August Horch Museum in Zwickau. Tradition verbindet uns in Zwickau. Ein weiterer Grund für den heutigen Besuch war ein verpasster Termin Anfang 2014. Der MIT Neujahrsempfang in Zwickau/Reinsdorf konnte nicht mit Volker Kauder stattfinden, da dringendere Termine kurzfristig dazwischenkamen. 


Dafür durften sich heute zu etwas ungewöhnlicher Uhrzeit mehr als 100 Besucher auf ein Impulsreferat von Volker Kauder freuen - über dessen Inhalt ich an anderer Stelle informieren werden. Nur so viel sei gesagt. Das Thema Christen und Politik durfte auch ich bereits als Vortrag in der Jungen Gemeinde halten. Durchaus spannend und diskussionswürdig. Daher nutze ich einen eigenen Beitrag, um meine Sicht mit der von Herrn Kauder zu vergleichen und neue Aspekte aus seinem Referat einbringen zu können. 


Herr Kauder lies es sich nicht nehmen, auf die exzellente Entwicklung des Freistaates hinzuweisen. Zähneknirschend - aber erfreut - musste er festhalten, dass die geringste Pro - Kopf Verschuldung im Freistaat zu finden ist. Bildungspolitisch holt der Freistaat Sachsen immer mehr auf. In einem letzten Gutachten findet sich Sachsen erneut auf dem ersten Platz wieder. Dies zeigt wieder einmal deutlich, dass Föderalismus das beste Mittel für Wettbewerb darstellt und Wettbewerb wiederum Anstöße gibt, sich immer weiterzuentwickeln. Wir Sachsen haben den Biss. Wir wollen nicht ewig am Tropf des Westens hängen. Wir wollen selbstbewusst unseren Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung weitergehen und perspektivisch Geberland werden. Wem dies zu selbstbewusst ist, dem möchte ich zurufen: Sachsen braucht ambitionierte Ziele. Nur durch diese hohen Ziele ruhen wir uns nicht aus. Wir können es uns nicht leisten, dass wir uns zurücklehnen. Der Wohlstand, der verteilt werden soll, muss jeden Tag neu erarbeitet werden. Selbstbewusst Sächsisch. 


Wenn dieses Selbstbewusstsein Herrn Kauder Zähneknirschen bereitet, so sind wir stolz auf unsere Entwicklung und fügen hinzu: Wir werden unsere Erfolgsmodelle auch mit Herrn Kauder in Berlin einbringen. So gehen wir gemeinsam mit der CDU/CSU Bundestagsfraktion einen erfolgreichen Weg. Stanislaw Tillichs Stimme muss auch weiterhin in Berlin Gehör finden. Dafür gilt es am 31. August die Sächsische Union zu wählen. Der Besuch von Volker Kauder unterstützt uns und die Kandidaten in ihrem Vorhaben. Diese Zusammenkunft heute ist der Rückenwind für die Wahl. Dies wird deutlich, denn heute waren alle drei Direktkanditen aus dem Kreis Zwickau und Zwickauer Land anwesend. Keine Selbstverständlichkeit in der heißen Wahlkampfphase. 



Weiter ging es dann nach Zwickau. Die Eröffnung der 12. Sachsen Classics mit den Abgeordneten Carsten Körber, Kerstin Nicolaus, Jan Löffler und Gerald Otto sowie den beiden Ehrengästen:  Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Herr Stanislaw Tillich sowie dem Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU Bundestagsfraktion Herr Volker Kauder. Pünktlich zum Start wurde das Wetter auch wieder besser. Der Ministerpräsident fuhr, nachdem er die Mütze der Sachsen Classics aufsetzte, als erster Startplatz die gesamte heutige Route mit. Herr Tillich nimmt sich bewusst die Zeit. Dabei folgt er hier wie auch in seiner Regierungsarbeit seinen Prinzipien: Unaufgeregt, kontinuierlich bis zum Ziel, erfolgreich für Sachsen und heimatverbunden. Vor dem Start stand noch eine Besichtigung des Zwickauer Doms auf dem Programm. Volker Kauder zeigte sich auch hier beeindruckt von der Entwicklung des Freistaates nach der Friedlichen Revolution. 



Ich möchte mich im Rahmen aller Teilnehmer für den reibungslosen Ablauf heute bedanken und den Besucherinnen und Besuchern der Sachsen Classics drei gute „Touren -Tage“ wünschen und vor allem eine sichere Fahrt. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen