Donnerstag, 28. August 2014

Wahlkampftagebuch: 16. Teil: Kommunalpolitik vernetzt mit Landespolitik. Unterwegs mit Kerstin Nicolaus

Da sage ich noch, dass es in die letzte heiße Wahlkampfwoche geht und nehme mir gleich mal den Sonntag und den Montag und den Dienstag frei. Frei zumindest, was mein Wahlkampftagebuch angeht. Keine öffentlichen Termine für mich im Team. Abwarten und sich auf die letzten entscheidenden Tage vorbereiten. Abschied vom Wahlkampf ist erst am Sonntag 18 Uhr. Und das ist auch gut so. 


Am Mittwoch war ich mit der Landtagsabgeordneten Kerstin Nicolaus in Wilkau - Haßlau. Die Fertigstellung des Hochwasserschutzes ist für die Bewohner an der Zwickauer Mulde besonders wichtig. Für diese Übergabe war der sächsische Umweltminister Frank Kupfer in die Stadt an der Mulde gekommen. Herr Kupfer zeigte sich zusammen mit Kerstin Nicolaus, den federführenden Baufirmen und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sehr begeistert. 

Dieses Zusammentreffen steht stellvertretend für den Zusammenhalt von der Stadt, den Bürgern, der Kommune und dem Land Sachsen. Nicht nur Fördermittel wurden erteilt und verteilt, auch der Minister ist vor Ort und packt auch mal persönlich mit an. Das Bauprojekt in Wilkau erklärte er zur Herzensangelegenheit. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist dem Minister bei schweren Umweltkatastrophen besonders wichtig. Nachvollziehbar wird das nicht nur heute, sondern im gesamten Verlauf seiner Tätigkeit als Minister. Frank Kupfer ist ein bodenständiger Mensch. Er ist nicht der Typ Politiker, der Gesetzte stur bürokratisch aus einem Hinterzimmer seines Ministeriums abarbeitet. Frank Kupfer ist ein Macher. Er packt mit an, er ist vor Ort und er kümmert sich. Große Beliebtheitswerte in der Bevölkerung und innerhalb seiner Fraktionskollegen sind der Dank für seine kontinuierliche Arbeit. 

In seiner Ansprache in Wilkau geht der Minister auf das Bauprojekt ein. Der Neubau, so sagte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer von der CDU schütze die Stadt vor einem Hochwasser, wie es statistisch alle 100 Jahre vorkommen kann. Eine Sicherheitsgarantie wollte er freilich nicht geben. "Eigenvorsorge ist nach wie vor wichtig“. 

Kerstin Nicolaus (CDU) lobte das Projekt als zukunftsweisend und nachhaltig. In ihrer Funktion als Landtagsabgeordnete im Wahlkreis verwies sie auf die Notwendigkeit. Viele Bürgerinnen und Bürger standen mit Tränen in den Augen vor ihr, als sie ihr Hab und Gut verloren haben. Mit diesem Hochwasserschutz wird die direkte Wohnlage an der Zwickauer Mulde wieder attraktiv und sicher. Das Bauvorhaben wurde von Kerstin Nicolaus vor Ort und in Dresden massiv unterstützt. Das Ergebnis ihres Engagements und des Engagements des Ministers sowie die Baufirmen vor Ort macht sie heute glücklich. Ein weiterer Schritt, der den ländlichen Raum aufwertet. Ein herzlicher Dank von Frau Nicolaus gilt dabei besonders den Baufirmen vor Ort. Fördermittel beantragen ist das eine - die nachhaltige Vergabe von Fördermitteln ist viel entscheidender. Mit der Hochwasserschutzmauer in Wilkau wird die Lebensqualität der Menschen deutlich erhöht.   

2321 Meter lang. Baubeginn war 2011, zunächst mit dem 170 Meter langen Abschnitt auf der rechten Seite der Muldenbrücke. Der Teil hat beim Hochwasser 2013 bereits seine Wirksamkeit gezeigt. Drei Jahre wurde in zwei Etappen an der Mauer gebaut. 2012 wurde mit dem zweiten Abschnitt zwischen Muldenbrücke und Silberstraße begonnen.


Die sichtbaren Flächen wurden mit Natursteinoptik gestaltet. Auf der Wasserseite wird die Mauer bepflanzt. Sie wird vollständig zuwachsen und zur Landseite hin überranken. Etwas mehr als fünf Millionen Euro wurden investiert.

Die Politik soll für die Menschen da sein. Diese Bauprojekte vor Ort sind ein wunderbarer Beweis für das einfache Credo. Frau Nicolaus beweist einmal mehr, dass sie immer ein offenes Ohr für die Menschen vor Ort hat. Das kommt an. Auch so geht sächsisch. Mit der CDU Sachsen. 

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