Samstag, 30. August 2014

Wahlkampftagebuch: 17. Teil: Neue Koalitionsaussagen aus Zwickau ? Eher nein.

Dieser Tagebucheintrag ist vom Donnerstag, 28. August 2014. Die Termine wiederholen sich, denn heute geht es wieder nach Marienthal. Das Wetter lädt glücklicherweise zu einem Marktbesuch ein. Die Resonanz an unserem Wahlstand mit Jan Löffler ist groß. Der eher gemächliche Anfang wird durch ein Ereignis überschattet. Der Bundestagsabgeordnete Dietmar Bartsch von der Linken besuchte seine sächsischen Wahlkämpfer vor Ort in Zwickau. Eine schöne Aktion. Die Stimmung ist zwischen den beiden Wahlkampfständen ausgelassen. Einen neuen Koalitionspartner in Form der Linken wird es - trotz freundschaftlicher Stimmung - auf keinen Fall geben. Dafür sind die Unterschiede zu groß. Der demokratische Wettbewerb verlangt aber Respekt vor dem politischen Mitbewerber.  


Nur gibt es schon einige Unterschiede. Die Presse war heute nicht vor Ort, als sich der Vize der Bundestagsfraktion der Linken in Zwickau blicken ließ. Herr Bartsch wurde auch von sehr wenigen Personen erkannt, als er über den Markt lief. Wahlkampf in der Provinz mit überregionalen Spitzenpolitiker, aber ohne Direktkandidaten am Stand. Ist dies das richtige Konzept für eine starke sächsische Stimme aus dem Wahlkreis ? 


Jan Löffler wurde hingegen von vielen Marktbesuchern erkannt. Nicht zuletzt, weil er unweit von Marienthal als Berater bei der Sparkasse tätig war. Jan Löffler ist ein Politiker mit Beruf und kein Berufspolitiker. Seine Erfahrungen aus der bankkaufmännischen Ausbildung bringt der Neukirchner jetzt unter anderem im Finanzausschuss ein. Als neu gewählter Abgeordneter den Hoheitsausschuss des Parlaments zu erhalten ist ein enormer Vertrauensvorschuss. Die unaufgeregte, sehr genaue und kontinuierliche Arbeit sprechen für diesen Vorschuss. Herr Löffler hat sich das Vertrauen erarbeitet und kann nun konkrete Politik vor Ort im Bürgergespräch erklären. 


Die Schuldenbremse wurde maßgeblich durch eine disziplinierte Haushaltsführung realisiert. Die Spitzen der Koalition aus CDU und FDP haben bewiesen, dass verlässliche und nachhaltige Politik im Freistaat Sachsen einen Namen hat: Schwarz - Gelb. 


Holger Zastrow und Stanislaw Tillich haben eine sehr erfolgreiche Bilanz. Keine Schulschließung auf dem Land. Keine neuen Schulden aber neue Lehrer. Abbau der Arbeitslosigkeit und wachsende Unternehmen. Dies hat sehr viel mit dem Fleiß und dem Engagement der Menschen aus Sachsen zu tun. Ohne die richtigen politischen Rahmenbedingungen geht das aber nicht. 


Schwarz Gelb hat viel erreicht. Diese Bilanz kann sich sehen lassen. Der Ministerpräsident geht unseren erfolgreichen sächsischen Weg. Wir erlauben uns eine eigene Meinung und der Erfolg gibt uns recht. 

Ich möchte diesen erfolgreichen Weg weitergehen. Der Zuspruch im Wahlkampf war enorm und bestärkt uns vor Ort. Dieser Zuspruch ist das eine, Vertrauen für eine Fortsetzung der Regierung am Sonntag ist das andere. 

Setzen Sie nicht allzu viele Erwartungen in Umfragen. Es kommt auf Sie an. Gehen Sie am Sonntag wählen und entscheiden Sie sich für einen erfolgreichen sächsischen Weg mit unserem Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich. 

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