Donnerstag, 14. August 2014

Wahlkampftagebuch: 4. Teil: Unterwegs mit Jan. Mit Mut. Mit Weitsicht. Miteinander. Nur eine Anapher oder was ?

Es ist Donnerstag 7.15 und mein Tag beginnt. Ich muss zugeben, dass ich mir zumindest für ein paar Tage eine wahlkampffreie Zeit gegönnt habe. Die Termine waren aber dennoch da und ich spreche nicht von der beginnenden Zweitligasaison. Nein, denn auch im im sächsischen Landtag warten noch Aufgaben, die erledigt werden wollen. Die Arbeit im Parlament endet ja nicht zwangsläufig, weil die Abgeordneten für ihre Politik an Marktständen werben. 
An diesem Donnerstag war es aber wieder soweit: Wahlkampf in Zwickau. Marienthal. Flyer neu gepackt und zu einer Paketlösung verarbeitet und an den interessierten Mann bzw. an die interessierte Frau gebracht. Jan Löffler hatte ausgiebige Gespräche, die Resonanz war riesig und der Markt bei Sonnenschein gut besucht. Auch optisch ist durch ein Wahlkamptshirt zu sehen, dass das heutige Wahlkampfteam für die Unterstützung der CDU und Jan Löffler wirbt. Nachdem die Materialien rege verteilt wurden, sprach Jan Löffler eine Frau an, die eine sehr interessante Frage stellte. Mit Mut ? Mit Weitsicht ? Miteinander ? Was heißt das eigentlich ? Was verbinden die Abgeordneten und Direktkandidaten vor Ort mit den Worten als Einführung in unser Landtagswahlprogramm ? 
Ich überlegte auch kurz und kam zu folgender Antwort, die auch auf Jan Löffler zugeschnitten ist. 
Mit Mut. 
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, fiel mir spontan ein. Ein Zitat mit einem Zitat zu beantworten. Tolle Leistung, dachte ich mir und überlegte weiter. Mut ? Wo braucht es denn heute noch Mut? In der Politik braucht es ihn schon. Mut sich durchzusetzen. Mut zu haben, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, von denen man aber selbst überzeugt ist, dass sie in genau jene Situation passen, in der man sich gegenwärtig befindet. Kurt Biedenkopf bewies Mut. Der erste sächsische Ministerpräsident nach der Wiedervereinigung musste und wollte Sachsen wieder wirtschaftlich stark machen. Die Entscheidungen dahinter waren teilweise hart für die Menschen in Sachsen. Es gab natürlich Rückschläge, Kurven in der Entwicklung und schwere Zeiten. Doch die Reformen von damals sind der Garant für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit heute. Georg Milbradt bewies ebenfalls Mut, als er Einsparungen vornahm und die Reformen seines Vorgängers weiterführte und weiterentwickelte. Mit Stanislaw Tillich haben die Sachsen einen mutigen Sachsen zum Ministerpräsidenten gewählt. Es ist mutig einen eigenen sächsischen Weg zu beschreiten. Einen sächsischen Weg muss man sich aber erst einmal erarbeiten und dann auch leisten können. In ganz Deutschland wird ja immer wieder über den bayrischen Weg gelacht, aber unsere Nachbarn sind unfassbar erfolgreich. Mit Hern Tillich hat der Freistaat Sachsen ebenfalls einen sehr erfolgreichen Weg eingeschlagen. Einen ausgeglichenen Haushalt, ein ausgezeichnetes Bildungssystem, eine dichte Wissenschafts - und Forschungslandschaft und eine wachsende Wirtschaft. All diese Erfolgen verdanken wir mutigen Menschen und mutigen Entscheidungen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. 
Mut bedeutet aber auch sein eigenes politisches Korrektiv mit dem gesellschaftlichen Korrektiv zu vergleichen. Dabei wird der Wert des Konservatismus meist nur einseitig wiedergegeben. Die sächsische Union ist offen für neue Wege, aber den erfolgreichen sächsischen Weg gilt es zu sichern. Der Konservative kann auf ein breites Wertefundament zurückgreifen, aber dieses Fundament stets kritisch hinterfragen. Der Konservative fragt sich dabei, welche gesellschaftlichen Werte es zu bewahren lohnt. Die Werte variieren dabei von Generation zu Generation. Die Konserve ist - wenn man so will - verschlossen und gefüllt, sie kann aber geöffnet werden und einzelne Teile herausgelöst oder durch andere ersetzt werden. Den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgen, gesellschaftlichen Institutionen und Verbänden über einen Wertewandel zu führen erfordert Mut. Den Mut braucht es aber, um erfolgreich ein Bundesland zu gestalten. Diesen Mut meint die sächsische Union. 


Mit Weitsicht. 
Verweile doch! du bist so schön! Dann will ich gern zugrunde gehn! Faust. Goethe. Wir wissen alle wie es weitergeht. Den Augenblick zu genießen ist demnach nur bedingt zu empfehlen, gerade wenn es um politische Entscheidungen geht. Im hier und jetzt zu leben und hier und heute die Politik zu gestalten ist wichtig und das eine, das andere ist aber eine nachhaltige Politik durchzustehen und durchzusetzen. Wie wird es meinen Kindern dabei gehen ? Werden sie den gleichen, einen schlechteren oder gar einen höheren Lebensstandard als ich haben. Viele von uns möchten, dass es ihren Kindern und Enkeln besser geht. Daher ist es gut, wenn wir Sachsen solide haushalten können. Wir und unser Koalitionspartner haben eine Schuldenbremse in die Verfassung gebracht und setzen damit bundesweit ein Zeichen. Ein Zeichen für nachhaltige Politik und ausgeglichene Haushalte. Dies ist Zukunftspolitik im besten Sinne. Diese Weitsicht meint die sächsische Union. 
Miteinander 
Menschen sind aufeinander angewiesen. Die besten Absichten nützen nichts, wenn sie nicht mehrheitsfähig sind. Dabei ist der Politiker nur ein Dienstleister und Demokratie nur eine Form der politischen Arbeitsteilung. Wahlen entscheiden dann welche Politiker miteinander koalieren und mit den Menschen zusammenarbeiten. Eine Demokratie lebt von einer aktiven Bürgerschaft. Sie lebt von Vereinen, von Verbänden und von Interessenvertretungen. Menschen, die sich tagtäglich für andere einsetzen, um mit ihnen das Leben zusammen etwas schöner zu machen. Empathie und Gemeinsinn sind die Eckpfeiler einer modernen Demokratie. Der Mensch steht im Mittelpunkt unseres politischen Handelns. Der Ansporn, eine nachhaltige und überzeugende Politik für den Freistaat Sachsen zu gestalten, haben wir als sächsische Union. Dies beweisen wir im Gespräch vor Ort, im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgen und nicht zuletzt in einer erfolgreichen soliden unaufgeregten politischen Arbeit im Parlament. Dieses Miteinander meint die sächsische Union. 

Diese Ausführungen zeigen, dass rhetorische Mittel sicher ganz schön und nett sein können. Die Reduzierung auf das Wesentliche lässt dabei prägnante Begriffe aufkommen. Der Wahlkampf vor Ort in Zwickau Marienthal zeigte mir heute deutlich, dass es auf Inhalte ankommt. Diese Inhalte finden Sie in unserem Wahlprogramm und auf Flyern von Ihrem Direktkandidaten. 
Nutzen Sie Ihre Recht zu wählen und bringen Sie sich unmittelbar ein. 
Mit Mut. Mit Weitsicht. Miteinander. Für Sachsen.
Sprechen Sie mich oder die die Direktkandidaten vor Ort an und informieren Sie sich über das Programm der Sächsischen Union. 

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