Montag, 18. August 2014

Wahlkampftagebuch: 8. Teil: Bei uns gehen die Uhren anders - nämlich genau. Mittelständische Unternehmen im Blick.

Am heutigen Montag steht nichts im Terminkalender. Gar nichts. Siri ist auch ungewöhnlich still. 

Die Parteien zur Landtagswahl in Sachsen sprechen immer wieder über den Mittelstand im Freistaat. Darüber reden ist freilich das eine, konkretes für die Unternehmen zu tun etwas anderes. In den letzten fünf Jahren wurden etliche Gesetze verabschiedet, die Bürokratie abbauen und das regionale Handwerk unterstützen. Stanislaw Tillich hat schon recht, wenn er sich äußerst positiv über die vergangenen fünf Jahre äußert. Eine Regierung aus CDU und FDP ist dabei der Garant für eine starke mittelständische Wirtschaft. In Sachsen hat das Handwerk schon immer eine besonders große Bedeutung. So sind 22,5 Prozent der Unternehmen Handwerksbetriebe, bundesweit sind es nur 15,9 Prozent. Mit rund 20 Prozent ist das Handwerk doppelt so stark am Gesamtumsatz beteiligt wie im deutschen Durchschnitt. Schon heute sind 20,3 Prozent aller Arbeitnehmer und 25 Prozent aller Azubis in Sachsen beim Handwerk beschäftigt.  "Mit besseren Regelungen zum Vergabegesetz und einer Investitionsquote von 18 Prozent haben wir im Freistaat die Rahmenbedingungen für die Handwerker schon verbessert. Dennoch verschließen wir nicht die Augen vor weiteren aktuellen Herausforderungen", erklärte Frank Heidan, Vorsitzender des Arbeitskreises „Wirtschaft, Arbeit und Verkehr“ in der CDU-Landtagsfraktion. Im Gegensatz zu SDP, Linke und Grünen setzt sich die erfolgreiche Koalition aus CDU und FDP in Dresden für den Erhalt der bestehenden Regelung der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerksleistungen ein. Die Politik der konservativ - liberalen Koalition zeigt demnach Wirkung. Die Inverstionsquote ist dabei im Freistaat mit 18 % die höchste Investionsquote aller deutschen Flächenländer. Wer möchte, dass das so bleibt braucht starke mittelständische Unternehmen und die nötigen politischen Weichenstellungen. Dies gelingt in Sachsen nur mit der Sächsischen Union. Grund genug als Mitglied der sächsischen CDU ein äußerst traditionsreiches mittelständisches Unternehmen aus Sachsen vorzustellen. Die Union Uhrenfabrik ist ein Uhrenhersteller aus Glashütte. Der genaue Markenname ist Union/Glashütte SA. Im Jahre 1996 wurde die GmbH gegründet und vertreibt und produziert bis heute mechanische Luxusarmbanduhren. 2012 konnte die Union Uhrenfabrik knapp 10.000 Uhren verkaufen. Damit wurde der Umsatz um 38 Prozent gesteigert.Die Unternehmerin Christiane Hutter hat die Glashütte Edelmarke Moritz Grossmann wiederbelebt und damit die letzte freie Fläche im sächsischen Glashütte angemietet, um Luxusuhren „Made in Sachsen“ herstellen zu können. Die Lupe am Auge und ein ruhiges Händchen benötigt die Uhrmacherin, um die Zeiger anzubringen. Es geht um Quadratmillimeter. Diese Perfektion hat ihren Preis: Ein Modell wird später mehr als 20.000 Euro kosten. Die heute 50 jährige Hutter - damals bereits Jahrgangsbeste in der Uhrmacherlehre München - verbindet Mut und Hartnäckigkeit miteinander. Tugenden, die ein Manager gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten braucht. Das Gespür für Details und große Chancen zeichnen die erfolgreiche Unternehmerin ebenfalls aus. Mit Stolz trägt sie eines der ersten Modell aus ihrer Manufaktur am Handgelenk: Einen Benu aus Roségold. Der Benu ist ein göttlicher Reiher, der abends in seinem Nest verbrennt, aber ein Ei hinterlässt, aus dem ein neuer Vogel entsteht. Phönix aus der Asche eben. Nichts ist präziser und vor allem passender für das Unternehmen aus dem sächsischen Glashütte, weiß auch Frau Hutter. Die Managerin wollte eigentlich nach dem Abitur als junge Frau Sport studieren. Eine Verletzung kam ihr dazwischen und so entschied sie sich relativ spontan für die Uhrmacherei. Statt Aktivität und Bewegung musste sie nun höchste Konzentration und Perfektion sowie Ausgeglichenheit erlernen. Wenn die mittelständische Unternehmerin heute mit ruhiger, gelassener und klarer Stimme die Raffinessen eines Uhrenmodells erklärt, kann sich kaum einer vorstellen, dass sie jemals etwas anderes gemacht haben sollte. Der ständige Mut und Erfindergeist treibt die Frau aus München an. Sie war es, die auf die Idee kam, menschliche Haare in eine Uhr zu integrieren. Als funktionaler Bestandteil in der Uhr dient das Haar als Sekundenstopp zur sekundengenauen Zeigerstellung. Das Modell "Tourbilion" ist mit 168.000 Euro das bislang teuerste der vier Grossmann - Uhren. Etwa 200 Exemplare hat die Manufaktur in diesem Jahr hergestellt, das Ziel sei mittelfristig 1000 Exemplare. Dabei ist das Geschäft mit Luxusuhren eine Nische. Der Kundenkreis ist ein sehr exklusiver, aber auch ein sehr treuer. Im nächsten Jahr könnte dabei die erste Damenuhr hergestellt werden. Luxusuhren lieben nun mal auch besonders die Damen. Wer einmal die Perfektion und die Schönheit von Uhren aus Glashütte bestaunt hat, der kommt aus dem schwärmen nicht wieder heraus. Wem die Anschaffung der Uhren doch etwas zu teuer erscheint, oder wer seine Haare nicht in seiner Uhr tragen möchte, dem empfehle ich einen Besuch am Ufer der Müglitz. Das Uhrenmuseum ist steht hier und ein Ausflug mit einer Erkundung unserer sächsischen Heimat ist immer empfehlenswert. Die Leidenschaft und das entfachte Feuer von Frau Christine Hutter soll und wird sich auf unseren Wahlkampf übertragen lassen. Wir werden alles dafür geben am 31. August erfolgreich aus der Wahl hervorzugehen und an der Seite mittelständischer Unternehmer und der Wirtschaft zu stehen. Ein funktionierender Mittelstand ist dabei ein wesentlicher Eckpfeiler für Wohlstand aller Sachsen. Ganz getreu nach Ludwig Erhard.

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