Dienstag, 1. Dezember 2015

Adventskalender 2015: 01. Dezember

Alle Jahre wieder. Zugegeben ist es dieses Jahr erst zum zweiten Mal, aber dennoch eine Aktion, die mir Spaß macht und dann doch wieder Kontinuität in eine bewegende Zeit bringt. 
Am heutigen ersten Tag im Dezember möchte ich einmal über das schreiben, was uns auf dieser Reise durch den Dezember erwartet und was wir hier vergebens suchen werden. 

Zum einen sind es wieder Gedanken zum Tag und zum Jahr. Traditionell laufen im Dezember die Jahresrückblicke. So einen Jahresrückblick möchte ich auch schreiben. "Menschen, Bilder, Emotionen" heißt das dann bei RTL mit Günther Jauch. "Bilder eines Jahres" im ZDF oder "Menschen 2015" ebenfalls im ZDF, um nur einige zu nennen. Nun, Bilder haben wir alle unsere ganz persönlichen im Kopf, Emotionen hatten und haben wir, wenn wir an Anschläge, Erdbeben oder andere Katastrophen denken. Dennoch möchte ich - verglichen zum letzten Jahr - weniger über die typischen erzgebirgischen Traditionen schreiben. Es heißt nicht, dass diese heuer ausfallen werden - Ihr kennt sie aber bereits vom letzten Adventskalender oder könnt nachlesen. 
Ich werde versuchen, jeden Tag ein neues Schlagwort zu finden und meine Gedanken dazu zu formulieren. Das kann etwas Politisches sein, etwas Bewegendes aus dem Jahr oder etwas Privates sein. 
Heute habe ich noch einige Bemerkungen zum Thema "Zeit"
Als Kind fühlte ich mich im Dezember voller Erwartungen auf den Heiligen Abend. Die Zeit schien einfach nicht vergehen zu wollen. Völliger Quatsch natürlich, denn der 1.- 24. August vergeht theoretisch und auch praktisch ebenso schnell oder eben kurz wie der 1. - 24. Dezember. Doch der Dezember konnte für mich ein sehr langer Monat werden bis - ja bis wann eigentlich. Der Heiligen Nacht denke ich und der Bescherung. Viele Kinder erzählen den Reim "erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier - dann steht das Christkind vor der Tür mit einer Hektik, die wir als Erwachsene in der Adventszeit nur allzu gut kennen. Wir wünschen uns dann gelegentlich mehr Zeit für die Familie, für den Partner oder mehr Zeit für uns. Heuer stürzen wir rastlos und planlos durch die vorweihnachtliche Zeit und erwachen am 25. Dezember ernüchtern auf - meist ohne die wahre Bedeutung des Festes, welches wir eigentlich feiern bewusst nachzuempfinden. 

Also als Tipp für diese heutige Zeit: Den Reim aufsagen und Pausen machen. Nein, ganz im Ernst: Wenn Ihr euch die Zeit nehmt, könnt Ihr an den Sinn des Advents denken. Bis dahin abwarten und Tee trinken, oder Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Dresden. 


Adventus Domini lateinisch für Die Ankunft des Herrn. 
Bis morgen. Euer Sascha 

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